Dienstag, 31. Januar 2012

What would break your heart?


Abgesehen von einem Todesfall in der Familie oder im Freundeskreis, würde es mir das Herz brechen, wenn ich die Erinnerung verlieren würde. Gerade eben zum Beispiel habe ich das absolut perfekteste Wochenende überhaupt erlebt, dank so vielen Leuten, dass ich sie nicht einmal alle aufzählen, geschweige denn in ein Foto packen könnte. Von Freitag bis Montag, ausnahmslose Perfektion. Dafür gibt es kein Bild.
Das Bild, das ich stellvertretend hinzusetze, symbolisiert die Vergänglichkeit, der alles erlegen ist: Wenn niemand den Abdruck vorher wegwischt, ist spätestens wenn der Schnee geschmolzen ist, nichts mehr von ihm zu erahnen... Es geht nicht darum, dass all unsere Gesten ewig weiterleben sollen. Carpe diem, carpe noctem. Und gerade die Vergänglichkeit macht Momente erst besonders. Aber zwischen ewigem Leben und definitivem Vergessen liegt die Erinnerung, und die will ich bewahren.


Wie komme ich auf diese Frage? Klick!

Freitag, 27. Januar 2012

67

Manchmal wundere ich mich echt, wie das Rad der Zeit sich dreht. Vor genau 67 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Endlich. Und für viel zu viele schon zu spät. Und jetzt, 67 Jahre später, erlebe ich den perfekten Tag. Ein Tag ohne Langeweile, mit gutem Essen, guter Gesellschaft, Bewegung, Treffen eines Stars, herbeigesehntem Gespräch und neuem Wissen. Einfach p-e-r-f-e-k-t. Dankeschön

Dienstag, 24. Januar 2012

Hier & Jetzt

Gestern unterwegs, heute nicht, morgen wieder, was ist mit übermorgen? Die Zeit läuft, nicht nur abends. Menschen kommen und gehen. Ein und aus. Nicht nur in meinem Leben.
Und wenn alles gut geht, kann ich ab nächster Woche wieder arbeiten. (Jaaaa!) Zwischendurch heißt es warten, warten, warten. Auf Antworten. Neuigkeiten. Vorschläge. Und wenn sich wieder alle Wände auf mich zubewegen und die Decke mir auf den Kopf zu fallen droht, gehe ich. Wenn kümmerts, dass es regnet und schneit (in dieser Reihenfolge) und mir nach 40 Minuten die Hände in den Handschuhen erfrieren? (rethorische Frage) Aber diese und andere 40 Minuten sind es auf jeden Fall wert, denn wer schön sein will, muss eben leiden fotografieren will, muss eben jedes Wetter meistern. Und schlechtes Wetter gibt es ja bekanntlich eh nicht, nur schlechte Kleidung.


Donnerstag, 12. Januar 2012

PandaPower

Jetzt bin ich also arbeitslos.

Taschen- und Essengeld kriege ich immer noch, da ich ja nicht eingestellt war, sondern meinen Freiwilligenstatus habe, aber in der Schule gibt es, so ganz ohne Kinder, nichts mehr zu tun. Ich hänge also zu hause rum, habe massiv Zeit, mir ein Studium auszusuchen und rufe jeden Tag in der Schule an, um zu fragen, ob es heute etwas für mich zu tun gibt. Gibt es nicht, woher denn auch?

Deswegen war ich dann auch gestern zu Magda in die Kirche. Nein, ich bin nicht zum Christentum konvertiert, sondern immer noch treue Anhängerin des fliegenden Spaghettimonsters. (WTF?!) In besagter Kirche gibt es den ganzen Winter über jeden Mittwoch "warme Stube", Essen für Obdachlose und Bedürftige.
Und da wollte ich hin. Um eben solche Leute zu interviewen. Weil es mich interessiert. Lange sind wir aber nicht da geblieben, interviewt habe ich einen von denen, die in der Kreativwerkstatt saßen. Mit der Hoffnung auf mehr.

Gute Laune-Musik gibt's von meinem neuen Lieblings-Sunnyboy. Der Junge trägt 'ne Pandamaske, das sagt ja schon alles! (Ich liebe Pandas...) Und wem das doch noch nicht genug sagt, der sollte sich Cros Musik reinziehen. Gibt's umsonst auf seiner Facebookseite. Hochgelobt, zurecht.

Bild von Cro's FB





By the way - Pünktlich zum neuen Jahr habe ich mir mit Simone einen länger gehegten Wunsch erfüllt: wir haben uns bei der erst-verfügbaren Führung im Spreepark angemeldet. Gut, dass wir uns angemeldet hatten, denn es war kalt und nass, und hätten wir uns nicht angemeldet, wären wir wohl doch nicht gegangen. Danach waren wir zwar durchgefroren, aber definitiv froh, sowas gesehen zu haben. Und gehört. Interessant. Fakten, Fakten, Fakten. Empfehlenswert. Mehr dazu hier.


Sonntag, 1. Januar 2012

Der sicherste Weg

Synapsen zu töten, ist Alkohol. Weswegen ich einfach mal nüchtern ins neue Jahr reingefeiert habe.

War jetzt eine Woche zu hause, habe Freunde getroffen und mit der Familie Weihnachten gefeiert. Und bin für Sylvester wieder nach Berlin. Stand mit Freundinnen wie alle doofen Touris vor'm Brandenburger Tor. Lohnt sich nicht, glaubt mir! Und gute Vorsätze habe ich auch noch nicht gefasst.

In dem Sinne, ein fohes neues Jahr!